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Präsentation und Ausstellung

Intention

Die SuS vertiefen ihre Erkenntnisse durch eine Präsentation, bei der sie die stabile Bauweise und die Dauer des Rollens der Kugel (Verlangsamung) für ihre Murmelbahn erklären.

Alternativ kann im Anschluss an UE 10 eine Präsentation der entstandenen Filme stattfinden.

Lernausgangslage

Die SuS haben ihre Murmelbahnen kriterienorientiert fertig gestellt und sich dabei Gedanken zur Umsetzung bestimmter Vorgaben gemacht. Ihre Murmelbahnen haben sie im Bauprozess zunehmend optimiert und im Anschluss an den Murmelbahn-TÜV abschließend überarbeitet.

Mögliche Vorgehensweisen

Einstieg

Einstieg im Sitzkreis:

Beispielhaft wird eine fertige Murmelbahn in die Kreismitte gestellt. Die Gruppe wird aufgefordert, kurz zu erklären, wie sie die Stabilität ihrer Murmelbahn erreicht hat und wie sie es geschafft hat, dass die Murmel möglichst langsam durch die Bahn rollt.

Aufgabe: „Übt einen kurzen Vortrag für eure Murmelbahn ein und beantwortet die Fragen: Warum ist die Murmelbahn stabil? Warum ist die Murmel besonders lange unterwegs? Füllt als Hilfe das Arbeitsblatt aus.“

Erarbeitung

Die SuS füllen das Arbeitsblatt aus und üben einen Kurzvortrag zu ihrer Murmelbahn.

Abschluss

Die Vorträge werden gemeinsam mit der Partnergruppe als Testlauf geübt.

Aufgabe: „Stellt euren Vortrag der Partnergruppe vor. Hat diese Gruppe noch Fragen?“

Anschließend werden die Murmelbahnen der Partner-/ Parallelklasse oder (beispielsweise im Rahmen einer Wochenfeier) mehreren Klassen mittels Ausstellung und geübter Vorträge präsentiert.

Die Ausstellung wird gemeinsam mit den SuS reflektiert.

Impulsfragen: „Was hat gut/ nicht so gut geklappt?“, „Was haben wir in der Reihe gelernt?“

Ausblick: Wir werden in der kommenden Stunde Fotos und/ oder Filme von euren Murmelbahnen erstellen.

Schüleräußerungen aus der Erprobung

Äußerungen der SuS zu der Frage, was sie in der Unterrichtsreihe gelernt haben:

„Murmelbahnen machen keinen Spaß, wenn sie kurz sind.“

„Murmelbahnen zu bauen, kann auch lange dauern.“

„Die Murmel sollte langsamer rollen. Dann hat man mehr davon.“

„Ich habe gelernt, wie man eine Schiene baut, also entweder im U-Profil oder im V-Profil oder im O-Profil.“

„Ich habe neu die Profile kennengelernt, zum Beispiel offene oder geschlossene Profile.“

„Ich habe gelernt, dass stabile Dreiecke auch etwas bringen.“

„Ich habe erst gedacht, das ist viel einfacher.“

„Wie man die Stützen baut. So mit der Dreiecksform“

„Man braucht unterschiedlich hohe Stützen.“

„Mit Dreiecken wird es stabiler.“

„Man kann es langsamer machen mit Zickzack und wenn die Murmel kurz stoppt.“

„Wie man Kurven macht."

„Ich habe gelernt, dass man aus Papier viel machen kann."

Beispiele aus der Erprobung (Fotos)
Tipps und Stolpersteine aus der Erprobung

Um mehr Kinder in die Abschlussreflexion (Reflexion der Unterrichtsreihe) einzubeziehen, hat sich eine Murmelphase zu Beginn der Reflexionsphase bewährt, in der alle Kinder sich gegenseitig kurz über das, was sie gelernt haben, austauschen.

Damit die Murmelbahnen auch zum Einsatz kommen, könnten sie der Klasse oder der OGS zu Verfügung gestellt werden. Insbesondere in diesem Fall bietet es sich an, die fertigen Murmelbahnen mit Hilfe von Fotos oder Filmen festzuhalten (siehe UE 10).

Material aus der Erprobung
  • Arbeitsblatt: AB Wir stellen unsere Murmelbahn vor
  • fertige Murmelbahnen

Angestrebtes Unterrichtsergebnis

Die Ergebnisse der Unterrichtsreihe werden gewürdigt und inhaltlich und methodisch reflektiert.