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Materialien zum Dämmen

Intention

Die Kinder lernen verschiedene Dämmmaterialien genauer kennen, indem sie aus Erklärtexten wichtige Informationen entnehmen und diese in einer Expertenrunde den anderen vorstellen.

Lernausgangslage

An dieses Vorwissen/Vorerfahrungen können Sie anknüpfen

  • für den Fall, dass Sie einen Unterrichtsgang zur Baustelle machen konnten, sind eventuell gängige Materialien wie Styropor oder Mineralwolle bekannt
  • ansonsten können einzelne von eigenen Bauerfahrungen berichten, die Mehrheit wird aber wenig Vorwissen haben

Mögliche Vorgehensweisen

Einstieg

Von SuS oder Lehrer(in) mitgebrachte Isoliermaterialien lenken den Blick auf das Thema der Stunde. Geeignet sind alle möglichen Materialien wie Styropor, Stroh, Schafwolle, Kork oder Porotonstein.

ACHTUNG: Falls Mineralwolle wie Glas- oder Steinwolle mitgebracht werden, so muss diese unbedingt luftdicht verschlossen sein (Klarsichttüte), da ihre Fasern als belastend für die Atemwege und krebserregend gelten. Dennoch ist es ein häufig anzutreffendes Dämmmittel und sollte unbedingt seinen Platz in dieser Reihe haben.

Als Ziel dieser und der folgenden Sequenzen gibt die Lehrkraft an, über Info-Texte und Versuche herauszufinden, warum sich ausgerechnet diese Materialien besonders gut für die Wärmedämmung eignen.

Einige in den Infotexten immer wieder auftauchende Wörter und ihre Bedeutung werden gemeinsam geklärt und die Wörter in den Wortspeicher aufgenommen.

Erarbeitung

Die SuS erarbeiten sich alleine oder in ihrer Gruppe den Inhalt ihrer jeweiligen Infokarte.

Ziel ist es, ein Infoplakat mit wichtigen Punkten über das jeweilige Dämmmaterial für die anderen Kinder zu erstellen. Dieses soll in der Abschlussrunde vorgestellt werden.

Das nebenstehende AB mit seiner klaren Unterteilung und Strukturierung macht die Texterschließung überschaubarer für einige SuS. Wenn das Arbeitstempo der Gruppe sehr auseinander geht, kann es sinnvoll sein, die straffe zeitliche Vorgabe ab dem 5. Arbeitsschritt zu lockern und individuell zu gestalten.

Abschluss

Die SuS stellen sich gegenseitig ihre Infoplakate vor. Die anderen Kinder können nach dem Vortrag Rückfragen zu Inhalt und Verständnis stellen.

Tipps und Stolpersteine aus der Erprobung

Die zu klärenden Begriffe für den Wortspeicher waren im Vorfeld bereits ausgewählt und auf Karten geschrieben. Bei jedem Wortkärtchen durften alle Kinder aufstehen, die meinten eine Erklärung zu haben. So gestaltete sich die Worterläuterungsphase abwechslungsreich und es gab immer Kinder, die Erklärungen hatten.

Durch die strukturierten Lesephasen erwies sich die Texterschließung für die Kinder als kurzweilig. Dies merkten sie sehr positiv in der Abschlussreflexion an. Die Sorge, dass die Sachtexte zu schwer für die Kinder seien, bewahrheitete sich nicht. Allerdings schafften es nicht alle Kinder in den knappen Zeitfenstern alle Leseaufträge zu erfüllen. Da aber anschließend immer eine Austauschphase stattfand, fing die Gruppe die Lücken der einzelnen auf.

Bei der Vorstellung der Plakate wurde aus jeder Gruppe ein Kind nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Das war den Kindern vorher bekannt, so dass jeder den Inhalt seines Plakates verstanden haben sollte.